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Für die kontinuierliche Versorgung des Motors mit Kraftstoff, ist die Kraftstoffpumpe zuständig. Die
Kraftstoffpumpe sitzt direkt auf dem Kraftstoffbehälter. Um an die Kraftstoffpumpe zu gelangen, muß die Mittelkonsole der
Rücksitze entfernt werden. Hierzu werden zunächst die beiden Rücksitze herausgenommen, dann die
Sicherheitsgurt-Gegenstücke und mit Wegnahme von ein paar Schrauben – auch unter dem Ascher – ist die Konsole ab.
Im folgenden Bild ist schon die schwarze Abdeckung der Kraftstoffpumpe unter der Mittelkonsole zu erkennen. |
Die Kraftstoffpumpe zieht den zum Motor befördernden Kraftstoff durch einen Filter, was zunächst die Pumpe schont
(bspw. Verstopfungen durch Verunreinigungen / Tankablagerungen etc.); dieser Filter der Kraftstoffpumpe ist aber nicht mit dem
eigentlichen Kraftstoffilter zu verwechseln, der von unten am Fahrzeug erreichbar ist. Da nicht der gesamte
abgepumpte Kraftstoff zur Verbrennung gelangt – hängt u.a. davon ab, was als Gemisch gerade angesagt ist – sorgt
eine Überlauf-/Rücklaufleitung dafür, dass der zuviel geförderte Kraftstoff wieder in den Tankbehälter gelangt.
Das folgende Bild zeigt – nach Entfernen der Mittelkonsole und der schwarzen Schutzkappe – schematisch den Kraftstofffluss. |
An der Kraftstoffpumpe hängt übrigens auch der „Schwimmer“, also die auf der Oberfläche des Kraftstoffes schwimmende Kugel, die für die Kraftstoffanzeige verantwortlich ist. Mithin muss die Kraftstoffpumpe mit Strom versorgt werden, einmal, damit sie überhaupt arbeiten kann und zum anderen, daß der Schwimmer Meldung über den Kraftstoffvorrat geben kann.
Im folgenden Bild ist die Kraftstoffpumpe im ausgebauten Zustand zu sehen: Rechts der Schwimmer, unten der Filter und links die Rücklaufleitung. |
Zeigt nun der Motor „Unruhe“, sowohl im Leerlauf als auch bei Fahrt oder springt er gar
überhaupt nicht mehr an, können dafür viele Gründe in Betracht kommen, u.a. eben auch die Kraftstoffpumpe. Ihr
Austausch ist hingegen recht unkompliziert. Da die Pumpe bei abgestelltem Motor keine Förderleistung erbringt, erwarten einen beim
Abschrauben der Leitungen lediglich die dort befindlichen Reste an Kraftstoff, die mit ausreichend ausgelegten Tüchern aufgefangen
bzw. aufgesogen werden können. Mit anderen Worten: Der Tankbehälter muß nicht leer sein, um die Kraftstoffpumpe zu wechseln.
Nur sollte man keine Fluppe beim Pumpenwechsel durchziehen und zur Sicherheit die Batterie abklemmen, um bei möglichem elektrischen Funkenschlag
kein Desaster zu erleben.
Wenn klar ist, daß der Motor nicht mit Benzin versorgt wird, muss der Fehler nicht zwangsläufig bei der Benzinpumpe selber
liegen! Hinter dem Handschuhfach befinden sich an einem Kabelstrang zwei Relais mit jeweils einer Sicherung versehen (s. Abb. unten).
Es kann auch sein, daß nur eine der beiden Sicherungen durchgebrannt ist oder eines der beiden Relais nicht funktioniert.
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Das folgende Bild zeigt einen 60-Liter-Tank mit oben eingebauter Kraftstoffpumpe und dem Einfüllstutzen.
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