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| Eine wunderbare Freundschaft... |
| Im Frühling 2008. Einen Volvo 480 Turbo zu beschreiben, ist nicht ganz einfach; Fahrfeeling im Netz zu vermitteln, schlicht unmöglich! Aber Bilder helfen schon einmal weiter. Es handelt sich hier um ein Modell, welches im November 1990 zum erstenmal zugelassen wurde, und wie so üblich, versteckt sich in der Fahrgestellnummer daher schon das Baujahr 1991. Der kleine Elch hat 88 kw unter der Haube, also etwa 119 PS. Das reicht, um auf deutschen Autobahnen linksseitig kein Verkehrshindernis darzustellen; mit anderen Worten: 190 km/h flitzt das feine Stueck, trotz seines Alters und mit annähernd 100.000 km auf dem Buckel, immer noch ganz easy-going. Auf den aktuellen Sprit-Verbrauchsmesser sollte man bei solchen Geschwindigkeiten besser nicht schauen.... Umwerfend ist das Design! Der Volvo 480 hebt sich auf der Straße heute wohltuend von dem Diktat der cw-Werte neuerer Autos ab. Ähnlich übrigens, wie das HONDA bis Ende der Achtziger, etwa mit dem Accord („Aerodeck Cambridge“) und auch den ersten Civic-Serien unternahm. Die ausfahrbaren Froschaugen-Scheinwerfer, obwohl von VOLVO bei der Entwicklung der 480er-Serie zunächst gar nicht vorgesehen, führen das ästhetische Empfinden zu einem Genuß – man kann einfach nicht genug vom Hinschauen bekommen..... |







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Freundschaft will gepflegt sein, das gilt auch für einen 480er – wechselseitig. Kriselt es mal, darf man sich
glücklich schätzen, wenn nicht gleich ein Dritter, gar die Volvo-Werkstatt, das Band wieder kitten muss. Im übrigen
ist man auch nicht gleich arm, wenn Verschleißteile eigenhändig gewechselt und das Pflege- und Wartungsprogramm
– soweit machbar – in eigener Regie durchgezogen werden. Ersatzteile für den 480er sind heute noch zu einem großen Teil bei spezialisierten Händlern für Neu- und Gebrauchtteile erhältlich (siehe „Volvo-Links“).
Und nun ein paar Details zu dem (oben abgebildeten) Volvo:
Vor kurzem, in der Abenddämmerung mit ausgefahrenen Scheinwerfern und geöffneten Fenstern, gemütlich in die Kreuzung reingefahren.
Steht ein Vater mit seinem Vorschul-Filius an der Ampel und der Kleine, unüberhörbar: „Wow, guck mal Papa,
was für ein geiles Auto!"
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